Hölderlin schrieb in einem Brief: »Sie (die Liebe) lebt durch ihr Sehnen und Hoffen, so dass der schöne Geist Amors seine eigene Gestalt und Weise hat.« Diese tiefen Gefühle, diese Hingabe an die Liebe und an den geliebten Menschen werden durch die Lesung deutlich gemacht. Die Interpretation durch die beiden Künstler machte den Zuhörern die oft nicht leicht zu fassende Gedankenwelt und Sprache Hölderlins zugänglich.
…Bernd Oei und Annette Ziellenbach spielten mit großem Gefühl die Briefe, die sich Hölderlin und Gontard schrieben, und Teile aus dem »Hyperion«… Annette Ziellenbach gefiel besonders durch eine wunderbare Stimme, geschulte Sprache und große Schauspielkunst.«
